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Die Zigarettensucht

Bei Zigaretten handelt es sich eigentlich um Drogen, die allerdings frei auf dem Markt verfügbar sind. Aufgrund dieser Tatsache sind die meisten Menschen der Meinung, dass nichts Schlimmes dabei ist Zigaretten zu rauchen und Viele fangen deshalb auch an. Dabei wird das Abhängigkeitspotenzial des Nikotins unterschätzt und ehe man sich versieht, hat man Probleme beim Aufhören. Der Körper braucht nach einiger Zeit das Nikotin und man muss sehr stark sein um davon wieder los zu kommen. Um eine Vorstellung von der Abhängigkeit zu bekommen, sollte man die Sucht mit einer Kokainsucht vergleichen. Das Potenzial der Abhängigkeit ist fast identisch.

Warum Zigaretten nicht verboten werden

Zigaretten sind bei uns auf dem Markt frei erhältlich und jeder ab 18 darf sie ohne Einschränkungen kaufen. Manch einer stellt sich die Frage, wieso andere Drogen verboten, Zigaretten aber erlaubt sind? Dies hängt unmittelbar mit dem Gewinn der Tabakkonzerne zusammen, der sehr groß ist und jährlich wächst. Auch der Staat profitiert von der Tabaksucht der rauchenden Bevölkerung. Steuern werden nicht etwa erhöht um die Menschen vom Rauchen abzubringen, sondern um andere Bereiche besser finanzieren zu können. Die Raucher sind ohnehin bereit sehr viel Geld für das Finanzieren ihrer Sucht auszugeben und werden dies auch weiter tun.

Wie man von der Sucht weg kommt

Wenn man beabsichtigt mit dem Rauchen aufzuhören, wird man auf einige Probleme stoßen. Das Größte sind die Entzugserscheinungen, die bei jedem nach einer gewissen Zeit auftreten. In den ersten Tagen können Schwindel und Übelkeit auftreten. Hat man diesen Zeitraum überbrückt, wird man noch ein starkes Verlangen nach Zigaretten haben, das aber nach ungefähr drei Monaten auf einem erträglichen Niveau sein wird. Anschließend kann man behaupten, dass man rauchfrei ist, muss aber aufpassen, dass man nicht wieder rückfällig wird. Einige Hilfsmittel, wie die elektrische Zigarette, können beim Vorhaben aufzuhören unterstützend wirken.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Das Wichtigste in den ersten Tagen ist die totale Entfernung von allem, was an das Rauchen erinnert. Alle Aschenbecher sollte man entfernen und die Zigaretten sowieso. Bestenfalls unterlässt man auch jegliche Aktivitäten, die man mit dem Rauchen verbindet, wie beispielsweise ein Besuch der Kneipe oder aber den morgendlichen Kaffee. Stattdessen sollte man sich ablenken, wie beispielsweise mit Sport. Nachdem man ordentlich trainiert hat, kommt man in den Genuss einer Entspannung, die mit der Einnahme von Nikotin vergleichbar ist. Langfristig gesehen hat man damit größere Erfolgsaussichten und man kann sich auf ein rauchfreies Leben freuen.

Rückfälle erfolgreich überwinden

Man muss sich ständig vor Augen halten, dass die Nikotinsucht eine sehr Schwere ist und man wird auch eventuell rückfällig. Von diesen Rückfällen sollte man sich allerdings nicht entmutigen lassen. Man muss sich damit abfinden und wieder auf den richtigen Weg gelangen, nämlich den, dass man mit dem Rauchen aufhören möchte. Bei einem Rückfall kann man sich auch einer elektrischen Zigarette bedienen, die noch lange nicht so eine große Sucht auslöst wie eine normale Zigarette, die bei einem Rückfall einen eher dazu bringt wieder in die alte Routine abzurutschen und vollständig mit dem Rauchen zu beginnen.